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Wir über uns

Wir freuen uns auf Sie!


Seit Juni 2009 führen wir, Verena und Andreas Gufler, die frühere Pension Rosmarie und bringen heute im Wellness- und Genusshotel frischen Wind ins Haus. Unser Ziel ist es Ihnen ein paar Tage Erholung und Entspannung zu ermöglichen. Die umgebende Landschaft mit ihrer alpinen Schönheit, der frischen Höhenluft und der unbeschadeten Natur und ihrer Tierwelt wird ihr übriges tun. Wenn wir dann noch mit unseren Speisen zu ihrem Wohlbefinden beitragen können, freuen wir uns auf Ihr Wiederkommen.

Wir beide haben einen erfolgreichen Abschluss der Kochfachschule und Erfahrungen in diversen hochrangingen und ausgezeichneten Restaurants gesammelt. Verena ist zudem 2 fache Landesmeisterin Südtirol im Kochwettbewerb und hat den 3. Platz der Weltmeisterschaft in Helsinki erreicht.

Die Eltern von Andreas, Karl und Monika Gufler, führen seit 1980 die Pension Garni Firn im Ort.


Wir haben weitere Verstärkung bekommen... Wenn Liebe immer weiter wächst, dann wird sie für alle sichtbar. Wir freuen uns Marie und Nadine in unseren Armen zu halten. Unsere kleine Nadine geboren am 05.01.2012 und Marie geboren am 13.05.2014.


Wenn man die Passerstadt Meran schon eine Weile hinter sich gelassen und den Sandwirt in St. Leonhard passiert hat, zweigt nach links die Straße nach Moos und weiter zum Timmelsjoch ab. Es ist dies die Zufahrt, wenn man nach Pfelders will – mit dem feinen Unterschied, dass man in Moss noch einmal links abbiegt und dann über Platt nach 12 Kilometern sein Ziel erreicht. Wintersportort und Wanderparadies am Meraner Höhenweg ist der kleine Ort – und seit fast zehn Jahren Heimat der gebürtigen Mühlwalderin Verena Eppacher. Die Spuren von weggezogenen Söhnen und Töchtern unserer Gemeinde führen uns dieses Mal in einen entlegenen, aber wunderschönen Winkel unseres Landes.

Das Mühlrad: Verena, wenn man dich heute als ausgewanderte Mühlwalderin besucht, muss man einige Fahrtzeit in Kauf nehmen. Seit wann bist du denn als Hotelierin in Pfelders im hinteren Passeiertal?
Verena Eppacher: Ja, es stimmt schon, dass die Anfahrt ziemlich lang ist. Aber das ist kein Problem bei den guten Straßen. Seit dem Sommer 2009 haben mein mein Mann Andreas und ich die Pension Rosmarie von den Tanten Rosa und Maria gekauft, die das Haus selbst mit aufgebaut haben. Daher kommt auch der Name.
Wir haben dann eine Familie gegründet: 2012 ist unsere Tochter Nadine geboren, 2014 kam Marie dazu. Meine Schwiegereltern Karl und Monika vom Garni Firn, wo wir auch unser Eigenheim ausbauen durften, unterstützen uns, wo und wann immer wir sie brauchen.

Verena, du bist vielen Mühlwaldern noch gut in Erinnerung als Köchin, die mit großem Erfolg an den Berufsweltmeisterschaften teilgenommen hast. Kannst du diese Erfahrung auch in deinen Betrieb mit einbringen?
Auch ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es in Mühlwald einen schönen Empfang gegeben hat. Von der Erfahrung ist es vor allem die Disziplin, die ich von damals mitgenommen habe. Sich konsequent auf ein Ziel vorbereiten, nicht nachlassen – das habe ich damals lernen können. In unserem Betrieb „Hotel Rosmarie“ ist es aber mein Mann Andreas, der in der Küche hinter dem Herd steht. Zu tun gibt es nebenher aber auch jede Menge. Ich bin zuständig für die Rezeption, den Service und nach wie vor für Süßspeisen und Kuchen.

Wenn du euren Betrieb kurz beschreiben könntest: was sind eure Stärken und warum sollte man bei euch einkehren?
Unser Motto ist „Wellness- und Genusshotel“. Diese beiden Komponenten gehören untrennbar zusammen. Unser Ziel ist es, dass sich die Gäste bei uns im Haus wohlfühlen, dass sie in der Natur und anschließend in unserem neuen Wellnessbereich ausspannen. Zum guten Schluss gehört dann dazu, dass sie von uns kulinarisch verwöhnt und immer sehr persönlich betreut werden. Was das angeht, geben wir uns große Mühe.

Welchen Trend stellst du fest: kommen die Gäste und bleiben sie eine Woche oder doch eher nur kurz (Stichwort Wellnesswochenende)?
Wir haben in unserem Hotel hauptsächlich Gäste, die eine Woche lang bleiben. Aber die Anzahl der Gäste, die nur für ein paar Tage zu uns kommen, steigt. Das sind besonders Gäste aus Südtirol.

Und wie setzen sich die Gäste zusammen?
Den größten Teil machen deutsche und italienische Gäste aus. Durch unsere gute Küche, die man uns nachsagt, und den großzügigen Wellnessbereich kommen aber immer mehr Südtiroler zu uns. Das freut uns sehr, regelmäßig finden Puschtra und auch Mühlwalder-innen zu uns.

Pfelders liegt nicht nur am Meraner Höhenweg, sondern ist auch als kleines, aber feines Skigebiet bekannt. Wie empfindest du die Entwicklung des Tourismus in eurem Tal?
Pfelders hat in den letzten 10 Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Es wurden rund 25 Millionen Euro in Lifte, Pisten und Beschneiungsanlagen investiert. Pfelders hat auch ein eigenes E-Werk. Das ist der Grundstein für eine gute Zukunft.

Wenn man einem Mühlwalder einen Tipp geben möchte: warum sollte er in das Passeiertal fahren und warum nach Pfelders?
Das Passeiertal ist eine Reise wert. Ob über den Jaufenpass oder von Bozen nach Meran, es gibt eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten: den Sandwirt, die Geburtsstätte von Andreas Hofer, die Bierbrauerei Martiner Hof, den Golfplatz und in nächster Nähe das Bunkermuseum in Moos, in welchem nicht nur auf den 1. Weltkrieg, sondern auch auf die ersten Bewohner vom Hinterpasseier eingegangen wird und wo auch Steinböcke zu sehen sind. Weiters zählt Moos in Passeier zu den „Alpinen Perls“, wo das sanft mobile Pfelders besonders hervorsticht. Unser Dorf ist für den Individualverkehr gesperrt. Von Pfelders aus kann man verschiedene Wanderungen und Bergtouren unternehmen, wie zu den zahlreichen bewirtschafteten Almen, hoch hinaus zu den Schutzhäusern „Zwickauerhütte“ und „Stettinerhütte“, zur Hohen Wilde oder zum Seelenkogel. Zum Schluss kann man bei uns im „Rosmarie“ einkehren, weil „Puschtra sechmo olm gearn“.

Welche Verbindungen hast du noch zu deinem Heimatdorf Mühlwald?
Zu meiner ganzen Familie und meiner Freundin halte ich regelmäßig Kontakt. In den Zwischensaisonen zieht es mich immer wieder zu meinen Eltern Klara und Robert nach Hause, und für a Ratscherle mit alten Bekannten bin ich immer zu haben. In Mühlwald ischs olm hoamelig.

Wie schnell hast du dich als Pustrerin bei den Pseirern eingelebt? Gibt es in der Mentalität große Unterschiede oder sind wir uns ähnlicher, als man denkt?
Ich war von Anfang an offen für alles und wurde von den Pfelderern und den Freunden meines Mannes herzlich aufgenommen und auch gleich in den Vereinen integriert. Das war sehr angenehm. Der Dialekt ist zwar ziemlich anders, aber beim Feiern sind alle gleich.

Gebhard Mair